Reichenauer Band „The Pace“ legt ihre vierte CD vor

Das brandneue Album von THE PACE ist ab sofort erhältlich!

Das brandneue Album von THE PACE ist ab sofort erhältlich!

„Coming of Age“ ist ein kompaktes Werk mit Überraschungen geworden.

Ein Rechtsanwalt, ein Verwaltungsangestellter, ein Informatiker, ein Gärtner, ein Sparkassenbetriebswirt und ein Koch – beruflich gehen die Mitglieder der Reichenauer Kult-Band The Pace recht unterschiedliche Wege. Musikalisch passt das Sextett aber prima zusammen. Das zeigt einmal mehr die neue CD „Coming Of Age“. Man hört der Scheibe zum einen an, dass sie innerhalb weniger Tage weitgehend live im Rail-Studio aufgenommen wurde (von Joe Reistle, auf einem Stück an der Gitarre), aber ebenso, dass am Sound und Mix (Thomas Weber) lange getüftelt wurde. So ist ein kompaktes, in sich stimmiges Werk entstanden, das zudem sehr professionell klingt.

Dabei bieten die 14 Songs von Wolfgang (auch Texte) und Joachim Frick stilistisch einige Abwechslung. Das reicht vom Südstaaten-inspirierten, kraftvoll groovenden „All Coming Down With You“ zum Auftakt über die Feuerzeug-Ballade „Crying“ (mit hübschem Solo des Gastgitarristen Christian Tolle/Köln, der schon mit Musikern von Toto und Whitesnake spielte) bis hin zum stampfenden Stadion-Rock „What You Want – What You Need“ (mit Gast Berti Vollmer). Anklänge an Mainstream-Größen wie Tom Petty oder Bryan Adams lassen sich da heraushören. Zwischendurch gibt es erfrischende Alternative-Pop-Einlagen mit „Tonite“ und „No Pain“ sowie vor allem dem flotten „Not Alright“, bei dem hübscher Chorgesang auf polternde Drums trifft. Und eher ungewohnt der Ausklang der CD mit der sanft-akustischen Ballade „Continue To Shine“ und dem schön-munteren Bossa „Hey Little Lady“.

In den autobiografisch geprägten Texten reflektiert Wolfgang Frick kurz gesagt die wohl wichtigsten Bereiche menschlichen Daseins: Liebe, Freundschaft und Trauer. Und wirft auch mal einen wehmütigen Blick auf die Unbefangenheit der Jugendjahre. Denn wie der Titel des ausgereiften Werks – übrigens die vierte Pace-Platte und die erste seit sieben Jahren – schon sagt: Die bereits 1980 gegründete Band ist erwachsen geworden.